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Benediktiner-Aus in Damme endgültig

„Man habe alle denkbaren Alternativen durchgespielt und einen Beschluss im Konvent herbeigeführt“, erklärte der Abt von Münsterschwarzach, Michael Reepen gegenüber den Vertretern der Stadt Damme. „Die Entscheidung, das Kloster in Damme aufzugeben, ist damit endgültig.“.

Bürgermeister Gerd Muhle und die Vertreter der Ratsfraktionen luden neben dem Dammer Bruder Stephan den Abt ein, um Möglichkeiten eines Verbleibs der Mönche in Damme zu diskutieren. Dabei wurden verschiedene Optionen von Seiten der politischen Vertreter vorgestellt. So machte der SPD-Fraktionsvorsitzende Florian Ewald deutlich, dass sich auch die Rüschendorfer als frühere Heimat der Benektiner schon über eine mögliche Lösung im Pfarrhaus Gedanken machen würden. Dem Abt würden daher noch viele Briefe von Seiten der Bürger bevorstehen.

Auch die SPD- Fraktion wird noch einmal in einem Schreiben darlegen, dass für die Entscheidung der Benektiner zwar Verständnis aufgebracht werde, jedoch bei den Bürgern in Damme eine starke Enttäuschung vorherrscht.

Was die Frage der Weiternutzuug des Klostergebäudes als Flüchtlingsunterkunft angeht, so hat der Rat unlängst beschlossen, in Verhandlungen mit den Benediktinern einzutreten.

Im Gespräch über die Zukunft: Die Vertreter der Stadt, sowie der Dammer Bruder Stephan und Abt Michael Reepen

Im Gespräch über die Zukunft: v.l.: Bruder Stephan, Gerd Muhle, Abt Michael Reepen, Heiko Bertelt, Hugo Giese, Florian Ewald